Handyverbot statt Hausarrest! Kein Zweifel, auf unsere fünften Klassen wartet eine moderne und lebendige Inszenierung der Pinocchio-Geschichte, wenn sie die Aufführung der gleichnamigen Kinderoper im Düsseldorfer Opernhaus besuchen. Die Theaterpädagogin Zoé Köppen und der Theaterpädagoge Magnus Gangey kamen eigens ans Jan-Joest-Gymnasium, um den Schülerinnen und Schülern die Handlung in zeitgenössischer Interpretation zu vermitteln und den schon traditionellen Theaterbesuch vor den Weihnachtsferien vorzubereiten.
Nach kurzer Anleitung spielten die Schülerinnen und Schüler die Kernszenen der Geschichte um Pinocchio, Gepetto, die Grille sowie Katze und Fuchs aus dem Stehgreif und prägten sich so den Inhalt des Stückes leicht ein. Und da zu einer Oper auch Gesang und Orchestermusik gehören, durften auch Experimente mit chorischem Sprechen nicht fehlen. So empfiehlt die Grille Pinocchio im Stück, eifrig Hausaufgaben und viel Sport zu machen, worauf dieser „Nie! Nie! Nie!“ antwortet. Beides, die Empfehlungen der Grille sowie Pinocchios Ablehnung, riefen unsere Schülerinnen und Schülern in ansteigender Lautstärke und mit rhythmischem Klatschen.
Vor diesem Crescendo gab es eine Einführung in die Welt der Oper, über die Berufe, die in einem Musiktheater eine Rolle spielen, die Instrumentalistinnen und Instrumentalisten sowie die Sängerinnen und Sänger. Auch dies verknüpften die beiden theaterpädagogischen Mitarbeiter des Opernhauses mit aktivierenden Sprech- und Imaginationsübungen. So spürten die Schülerinnen und Schüler der Opernstimme nach, die viel höher ist als die normale Sprechstimme, weil in einem großen Opernsaal sonst niemand etwas verstehen würde.
Dank der gelungenen Einführung fahren wir nun mit großer Vorfreude nach Düsseldorf und sind gespannt auf eine Inszenierung, die den Abenteuern der sprechenden Holzfigur fabelhaften Schwung bringt.





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